Es begann im September 2015

Ich besuchte Roland in seinem Garten und ich war beeindruckt, wie er als Selbstversorger mit seinem Boden und der Natur umging.

Wir einigten uns darüber, dass ich eine Fotoreportage über seinen Garten machen würde.

Wir setzten uns im Garten und überlegten uns einen Namen und da unser Blick hinauf zum Pleß führte war schnell klar, dass der Garten "Pleßgarten" heißen müsste.

Ich wollte mit meiner Kamera so oft wie möglich bei seiner Arbeit im Garten dabei sein und diese Arbeiten dokumentieren und veröffentlichen.

Mehr war eigentlich nicht geplant!

Natürlich entwickelten sich während der Besuche auch intensive Gespräche über unsere Umwelt und wie sie sich verändert.


Und ich konnte vieles nicht verstehen. Zum Beispiel das man aus einer Hecke Bäume wachsen lässt, die gehören doch nicht in eine Hecke, und die Hecke muss ganz akkurat geschnitten sein.

2015

2015

2018

Damals wusste ich noch nicht, dass Roland hier sein Feuerholz für die Zukunft, sozusagen in der 2. Etage, seines Pleßgartens wachsen lässt.

Es ist nur ein Beispiel von vielen, die ich im Laufe der Jahre gelernt habe und mit welcher Liebe zu seinem Grund und Boden Roland im Garten arbeitet.

Es würde zu weit führen, nur über den Pleßgarten zu schreiben.

Was mich aber besonders begeisterte war sein ARBORETUM.

Durch seine Arbeit als Landschaftgärtner hatte er viele verschiedene Baum- und Straucharten in seinem Garten neben dem Wohnhaus.

Auch hier konnte ich wieder lernen, dass es schon geht, dass viele verschiedene Baumarten nebeneinander wachsen können. Vom Mammutbaum bis zum Apfelbaum, von der Nordmanntanne bis zum Zwetschgenbaum, nur als Beispiel.

Bei dem Rundgang durch das Arboretum kamen wir zwangsläufig auch auf den Wald und seinem jetzigen Zustand zu sprechen.

In der BAUMSCHULE im Pleßgarten

Die Baumschule im Arboretum ist nicht nur der Bereich, wo Bäume verschult werden, sondern die Baumschule hier ist auch für uns eine
Schule des Kennenlernens und Beobachtens
der verschiedensten Baum- und Straucharten. 

Hier hat sich ein Platz entwickelt, wo anhand des Wachstums der verschiedensten Nadel- und Laubbaumarten beobachtet wird, welche Baumart sich für die Zukunft sowohl im Wald wie auch hier im Pleßgarten eignet.

Die IDEE

Am 18.01. 2017 wanderten wir ins Steinseetal in der Thüringischen Rhön zu einer mächtigen Weißtanne. Eine der wenigen Altbäume, die hier bei uns in den Wäldern, speziell in der Thüringischen Rhön stehen.

Und hier an diesem Baum entwickelte sich die Idee, sich nicht nur in der Baumschule, sondern auch im Wald um den Nachwuchs zu kümmern.

Soll doch auch die Baumart, die zur Weihnachtszeit besungen wird wieder in unseren Wäldern wachsen, ohne sie extra zu pflanzen und ohne sie einzuzäunen. Ob so was geht?

Die Weißtanne