2014 - aus der Regierungserklärung von Ministerpräsident BODO RAMELOW:

"Wir wollen ...ein grünes Thüringen, das Vorreiterland für ... den Klima- und Umweltschutz wird...Die Belange ... der Anpassung an die Folgen des Klimawandels sollen konkretisiert und notwendige Umsetzungsinstrumente geschaffen werden ... Beim Hochwasserschutz besteht großer Handlungsbedarf... Geht es nach der Strategie, so ... hat im Zuge des Waldumbaus die Arten- und Strukturvielfalt der Wälder  zugenommen."

Georg Meister schreibt in seinem Buch "Die Zukunft des Waldes" folgendes:

"Das Thüringer Waldprogramm für den Staatswald von 1993 war ein fortschrittliches Programm, das aber leider an den hohen Kosten gegen Wildverbiss weitgehend gescheitert ist.

Es wird sich zeigen, ob die neue Regierung vor den Argumenten der mächtigen Jagdlobby zur Verteidigung von Traditionen und des Tierschutzes (für wenige Arten) zurückschreckt, oder ob sie mit dem jetzt angekündigten Waldumbauprogramm die Chance ergreift, einen kostengünstigen Beitrag zum vorsorgenden Umweltschutz zu leisten. Dazu ist es notwendig, für jedes Forstamt und Forstrevier klare, kurz-und mittelfristige Ziele aufzustellen und den Erfolg konsequent zu kontrollieren"

Ist man ACHTSAM bei Lesen unserer Tageszeitung so sind die Kommentare der ROT - ROT - GRÜNEN Regierung zum Thema Wald sehr interessant.

Die STZ schreibt dazu in ihrer Ausgabe vom 19.März 2019:
Der umweltpolitische Sprecher der Linke-Landtagsfraktion TILO KUMMER schlägt dem Forst vor, ZITAT:
"Für den Forst gebe es eigentlich nur die Möglichkeit, durch Windräder im Wald GELD zu verdienen"! Zitat Ende

 

Des Weiteren sollen künftig durch GESETZESÄNDERUNGEN Vorgaben NICHT MEHR SO STRENG gehandhabt werden. So soll die Frist zur Aufforstung von Kahlflächen auf FÜNF JAHRE erhöht werden.

Die SPD-Umweltpolitikerin DAGMAR BECKER sagt dazu im Artikel der STZ, ZITAT:
"Hier ist die Forstanstalt bisher viel zu zeitig in der Pflicht, nämlich bereits nach drei Jahren - teure Baumpflanzungen vorzunehmen. DAS VERURSACHT BISHER VIELERORTS UNNÖTIGEN UND TEUREN AUFWAND. Zitat Ende

 

Noch mal unsere Achtsamkeit auf die Aussage der Umweltpolitikerin der SPD in Thüringen legen:
BAUMPFLANZUNGEN VERURSACHEN UNNÖTIGEN und TEUREN AUFWAND

Als Gedankenstütze für unsere UMWELTPOLITIKER im Thüringer Landtag:

Bäume und Wälder sind in der Lage, aus CO2 und Sonnenlicht Biomasse und Sauerstoff zu produzieren und das CO2 dauerhaft zu binden.

Lenken wir unsere Achtsamkeit auf die politischen Entscheidungsträger im Thüringer Landtag, die zur Zeit Verantwortung tragen für die Zukunft unserer Thüringer Wälder:

 

Frau BIRGIT KELLER

Elektromonteurin - Mitarbeiterin SED-Kreisleitung Nordhausen - Erzieherin Kindertagesstätte - Selbstständige Unternehmerin

Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft (und Forsten)

Herr DR. KLAUS SÜHL

Studium der Politischen Wissenschaften - Berater der Linksfraktion im Deutschen Bundestag - Leiter des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Brüssel

Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (und Forsten)

 

Herr TILO KUMMER -  Die LINKEN
Unteroffizier im Wachregiment des Ministeriums für Staatsicherheit - Diplomfischerei-Ingenieur - Betreiber einer Zoohandlung 
Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz

Frau DAGMAR BECKER - SPD

Elektromonteurin - Verkäuferin in einer Fleischerei - Pollmeier Massivholz GmbH & Co. KG

stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Herr ROBERTO KOBELT - DIE GRÜNEN
Architekturstudium an der Bauhaus-Akademie in Weimar mit Abschluss als Diplom-Ingenieur - Partner in einem Weimarer Architekturbüro
Sprecher für Umwelt, Energie, Naturschutz, Bau, Verkehr, Landesplanung, Wohnen, Forsten und Sport

​Herr MARCUS MALSCH  - CDU

Bankkaufmann - Landesbausparkasse Hessen-Thüringen

Ausschuss für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten​

Herr THOMAS RUDY - AFD

Restaurantfachmann  - Zeitsoldat bei der Bundeswehr - Gastronom und Hotelier 

Ausschuss für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten

Ausgabe der STZ (17.04.2019) "WALDSCHÄDEN DRAMATISCH WIE SEIT 1947 NICHT MEHR"

Herr EGON PRIMAS  - CDU
 geboren 1952 - Montagebaufacharbeiter mit Abitur -   Produktionsleiter in der Bezirksdirektion für Straßenwesen -

 aber immerhin und zwar durch Beschluss des Landtages: Mitglied des Verwaltungsrats der Anstalt des öffentlichen Rechts „ThüringenForst“

ZITAT: "Die Lage im ThüringenForst ist so dramatisch wie seit 1947 nicht mehr." ZITAT ENDE -

Interessant dazu auch im selben Artikel der Ausgabe der STZ vom 17.04. 2019 eine neue Aussage von Frau Becker von der SPD;

 

ZITAT:

SPD-Politikerin kritisiert den schleppenden Waldumbau. Becker beklagt, dass bisher nur rund 5000 Hektar Wald umgebaut wurden. Machen wir in dem Tempo so weiter, ist das Landesprogramm erst im Jahre 2371 umgesetzt. Das darf kein realistisches Ziel sein" ZITAT ENDE.

am 19. März 2019 wird Frau Becker in der STZ noch so zitiert: (siehe weiter oben)
"Des weiteren sollen künftig durch GESETZESÄNDERUNGEN Vorgaben NICHT MEHR SO STRENG gehandhabt werden. So soll die Frist zur Aufforstung von Kahlflächen auf FÜNF JAHRE erhöht werden. BAUMPFLANZUNGEN VERURSACHEN UNNÖTIGEN und TEUREN AUFWAND