Ein Plä­do­yer für unsere Wälder und unsere Forstleute

Noch fällen Motorsäge und Harvester die kranken Bäume. Noch liegen unzählige Polter an den Waldwegen und warten darauf abgeholt zu werden. Und es wird auch noch einige Zeit vergehen, bis die Spuren der Forwarder in den Wäldern verschwunden sind. Seien wir froh, dass in dieser Situation die Technik unseren Forstleuten zur Seite steht. Ohne sie wäre es unmöglich, schon jetzt mit dem Umbau des Waldes zu beginnen.

Ähnlich wie im November 1989 sind wir jetzt auch wieder an einem Wendepunkt angekommen.

Die Zeit ist da für eine Neuausrichtung unserer Wälder.

Dabei ist es besonders wichtig für alle "Waldfreunde", die Arbeit unserer Förster und Waldarbeiter anzuerkennen.

 

Sicher gibt es den ein oder anderen "WILDFÖRSTER" unter ihnen, aber die Mehrzahl sind wirklich "WALDFÖRSTER", die ihre Arbeitskraft tagtäglich für den Umbau des Waldes zu einem Dauermischwald einsetzen. Das geht aus vielen Gesprächen hervor, die ich bei meinen Waldbeobachtungen geführt habe. Und das gibt mir persönlich auch die Hoffnung, an diese Umgestaltung unserer Wälder zu glauben. Natürlich ist auch Kritik dort angebracht, wo das Auge des Außenstehenden vieles anders sieht als die Akteure im Wald.

Schauen wir mit Achtsamkeit zu, wie die Natur unsere Wälder wieder aufbaut und helfen wir ihr dort, wo Hilfe gebraucht wird, mit Saat, Pflanzung und Pflege. Die meisten der neuen Förster(innen)- und Waldarbeitergeneration sind auf dem guten Weg, wieder die "HÜTER DER NACHHALTIGKEIT" zu werden.