Wenn man in unseren Medien über die Wälder des ThüringenForstes (aber auch in anderer Landesforstverwaltungen) spricht, dann fällt dem aufmerksamen Leser und Hörer auf, dass immer wieder die gleiche Wortwahl verwendet wird:

Stürme, Dürre, Klimawandel, Borkenkäfer

Immer wieder kommen von den "Forstexperten" die selben Worte:  STÜRME, DÜRRE und damit verbunden der BORKENKÄFER, die Schuld sind an den instabilen Forsten in unserem Land.
Die Journaille schreibt es brav auf und gibt es an die KUNDEN weiter was sie aus den Forstverwaltungen geliefert bekommen.. Kaum ein Journalist*in prüft das Gesagte nach. Warum auch, es sind doch die "Experten"!! Ich habe mir die Mühe gemacht und die Zeitungsartikel seit Januar 2016 über unsere Wälder zu sammeln. Immer wieder die gleiche Leier. Es klingt plausibel, es liegt im Trend und basta! Und es ist ja auch offensichtlich: Das Klima verändert sich, Regen fällt auch weniger (vor allem in den Jahren 2018/19) und der Käfer ist allgegenwärtig.

Sind es aber wirklich nur diese klimatischen und nicht zu verhindernden Gründe, warum unsere Wälder so aussehen?

Peter Wohlleben sagt dazu am 24.02.21:
ZITAT:
"Sind KLIMAWANDEL, BORKENKÄFER und DÜRRE Mitarbeiter von Forstverwaltungen? Klimawandel, Borkenkäfer und Dürre sind AUSLÖSER eines Prozesses, dessen Ursachen in der Forstwirtschaft liegen."

ZITAT ENDE

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Es gibt nämlich auch in unserem Gebiet Wälder, denen diese oben beschrieben Gründe kaum etwas anhaben können. Warum zeigt man uns diese Wälder nicht und spricht und schreibt über die Hintergründe warum diese Wälder gut heranwachsen trotz DÜRRE, KÄFER UND KLIMAWANDEL?

Fangen wir endlich an genauer hinzuschauen!!