STAATSWALD 2019

Ich gebe es zu, es war pure Absicht von mir, die beiden Wälder so gegenüber zu stellen!!

Doch genau so groß sind die Unterschiede zwischen Privatwald und Staatswald

Dennoch sieht selbst ein Laie wie ich, dass sich ein Wald, der "generationengerecht", also nach dem Prinzip, dass eine waldbauende Generation für die nächste und die übernächste sorgt, sich dort am eindrucksvollsten entfaltet, wo Wälder lange in Familienbesitz bleiben.

"Voraussetzung für so einen Langzeiterfolg war aber nicht nur konsequentes waldbauliches Handeln ( alte Samenbäume erhalten; gezielte Pflanzung von Mischbaumarten) sondern auch die Entscheidung des Waldbesitzers, den Wildbestand nicht anwachsen zu lassen, sondern konsequent dem natürlichen Nahrungsangebot anzupassen.

Dadurch sind die Ausgaben zur Waldverjüngung (Anpflanzungen) sehr gering und es bedarf auch keiner teuren Schutzmaßnahmen gegen Wild. 

Diese unternehmerische Leistung liegt im Sich zunutze Machen gratis vorhandener Kräfte der Natur und in der Fähigkeit, Bäume weiter wachsen zu lassen, auch wenn sie das rechnerische Umtriebsalter längst erreicht haben ohne gleich Hochrechnungen über Zinsverluste anzustellen" ( aus: TATORT WALD)

Es ist also kein Wunder, wenn wie jetzt durch die Erderwärmung sich in Monokulturen die Bäume verabschieden. Es ist leicht, alles auf das Klima zu schieben. Wer seine Hausaufgaben am Wald richtig gemacht hat, zeigen uns die Waldbilder draußen.

Geben wir aber auch der neuen Förstergeneration die Zeit uns zu beweisen, dass es auch in den Staatsforsten anders geht!!

Bleiben Sie ACHTSAM bei Ihren Waldbeobachtungen!!