UNTERWEGS ...
von Wilhelmsthal zur Hohen Sonne

22.10. 2019

Unterwegs ...

von Wilhelmsthal
zur Hohen Sonne

Immer noch schönes Spätherbstwetter.

Heute haben wir eine Wanderung von Schloss Wilhelmsthal bei Eisenach über den "Prinzessinnensteig" hinauf zum Rennsteig unternommen um dann weiter über die Hohe Sonne zum Schwalbennest und wieder zurück zum Ausgangspunkt Wilhelmsthal.

Das Waldgebiet wird von der Baumart Buche dominiert.

WILHELMSTHAL - nicht nur eine  Sommerresidenz der Herzöge von Sachsen-Weimar-Eisenach

"Namhafte Gärtnerdynastien wie die der Petri und Sckell, aber auch Hermann Fürst von Pückler-Muskau wirkten hier.Gerade Wilhelmsthal darf aufgrund der regen Tätigkeit des Parkomanen als herausragender Pücklerpark in Thüringen gelten.

Nicht die Aneinanderreihung ländlich bescheidener Pavillons ließ Wilhelmsthal zum Lieblingssommersitz der Eisenacher und Weimarer Herzöge und Großherzöge werden, sondern viel mehr die Fülle an Möglichkeiten sich hier einmal fern des strengen Hofprotokolls von Weimar zu entfalten und den eigenen Neigungen nachzugehen. Um Wilhelmsthal konnte man unbeschwert jagen, in der Umgegend stundenlang spazierengehen, unter den Parkbäumen schöpferisch tätig sein oder mit dem Boot auf dem See umherfahren.

Johann Wolfgang von Goethe liebte es bei seinen zahlreichen Aufenthalten auf Schloss Wilhelmsthal hier zu rudern oder Forellen zu fangen."
aus dem Internet: siehe hier

Von Wilhelmsthal führt der "Prinzessinensteig" hinauf auf den Rennsteig. Es ist ein stetig steigender Wanderweg durch einen hauptsächlich mit Rotbuchen und Ahorn bestandener Wald. Und es sind zum Teil schon sehr alte Bäume, die am Wanderweg stehen.

Das man von 1851 - bis 1855 an diesem Weg gearbeitet hat und der für die Prinzessinnen bestimmt war, der hinauf zum Rennsteig und dann hinüber nach Moosbach führt, kann man auf dem Schild noch so recht und schlecht lesen.

Inschrift:
Prinzessinensteig von 1851 - 1855 besuchen die Prinzessinnen MARIA ANNA ALEXANDRA und MARIA ANNA ELISABETHA die Pfarrerstochter in Moosbach HELENE BUSCH"

Die HOHE SONNE - vom Jagdschloss 1774 - Hotel mit Restaurant 1960 -  bis hin zur Bauruine 2019

Foto gefunden auf WIKIPEDIA - 1960

Hinter Hohen Sonne wo der Rennsteig die B19 quert, führt ein Wanderweg mit der Bezeichnung "EH" entlang.

Diese Ausschilderung ist der Wanderweg EISENACH - EISENACHER HAUS, also vom Thüringer Wald in die Thüringische Rhön.

Das "Eisenacher Haus" ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Thüringischen Rhön am sogenannten Ellenbogen.

Der Ellenbogen ist ein 813 m ü. NN hoher Berg der Rhön im Landkreis Schmalkalden-Meiningen.

Ein Stück laufen wir diesen Weg entlang ehe es dann hinunter zum "Schwalbennest" geht, einem Aussichtspunkt, von wo man wieder auf die Schlossanlage von Wilhelmsthal schaut.

Seit wir mit dem Forstamtsleiter von Marksuhl am Vachaer Stein unterwegs waren, hat man einen Blick bekommen für die jetzt schon häufig auftretende Krankheitssymptome der Rotbuchen. Und auch am Karthäuserberg in der Nähe des "Schwalbennestes" konnte man einige erkrankte Bäume erkennen. Es ist schon bezeichnend, dass man die Motorkettensägen hört und jetzt die Buchen gefällt werden.