Am BREITEN RASEN

22.03.2020

Die Quellbäche der Schweina - TEIL 2 - Die Luisenquellen

Heute bin ich wieder im Luisenthal, um mir die restlichen Quellbereiche anzuschauen.
Dieses Mal habe ich mein Auto in Steinbach neben der Ruhlaer Straße abgestellt, um das Luisental von oben zu erkunden.
Hier wird der Wald von der Buche beherrscht. Also so eine Art BUCHENMONOKULTUR, Buche soweit das Auge reicht!

Was man erkennen kann ist, dass jede Menge Buchenholz an den Waldrand gelagert wird. Und die Großgerätetechnik ist auch noch im Einsatz.

Man ist dann auch sehr schnell in dem Kreuzungsbereich der Wanderwege, wo man in Richtung Luisental - Park Altenstein, Breiter Rasen oder Jägerstein wandern kann.

Hier befindet sich auch die obere Quelle des Luisenbaches.

Leider ist davon nichts zu erkennen, da der Forst ausgerechnet diesen Bereich als Lagerstätte für sein Holz ausgesucht hat.
Sicher kein gutes Händchen des zuständigen Revierförsters!!

Und für die Großgeräte des Forstes sind die feuchten Quellbereiche von Bächen sicher auch nicht das beste Einsatzgebiet!!

So läuft das Wasser der Luisenquelle 1 eben durch die Baumstämme hindurch, wie man im rechten Bild erkennen kann.

Wir lassen den Quellbereich 1 hinter uns und laufen zum BREITEN RASEN. Dieses Fleckchen Erde liegt auf etwa 450 m üNN und zeigt eine großere Wiesenfläche. Majestätisch steht eine sehr alte Eiche am Rand dieser Wiesenfläche.

Ein wirklich schönes Gebiet, und man kann sich auf der Bank neben der alten Eiche ausruhen.

Von hier aus führt ein Forstweg bis hinunter zum Luisenthaler Wasserfall. Dazwischen findet man immer wieder nasse Stellen und auch eine gefasste Quelle, dessen Wasser ebenfalls in den "Luisenbach" fließt.

 

Insgesamt sieben Quellen und Quellchen speisen den Luisenthaler Wasserfall, dessen Wasser sich dann am Lutherweg kurz hinter der Haselbornquelle  in Schweina mit dem  gleichnamigen Bach vereinigt.
 

Ich bin dann vom Wasserfall wieder den Luisenpfad hinauf gelaufen, sodass ich eine sehr schöne Rundwandertour durch das Luisenthal gemacht habe ( ca 5 Km).

Fazit:

Das Waldgebiet selbst rund um das Luisenthal ist nichts besonderes. Einzig die Baumriesen vom Park Altenstein hinauf und am Breiten Rasen.

Neben der schon erwähnten Buchenmonokultur stehen noch kleinere Fichtenwaldungen, die sich aber auch so langsam verabschieden, sei es durch Sturm (Bild unten) oder der Käfer wird sein übriges tun.
Vielleicht steht auch der ein oder andere Ahorn im Bestand, gesehen hab ich vom Weg aus keine dieser Baumarten. Im Feuchtbereich des Luisenbaches haben sich ein paar Erlen angesiedelt, ansonsten kommt man vor lauter Brombeergestrüpp gar nicht bis an den Bach heran.

Vom WALDUMBAU hin zum artenreichen Dauermischwald, der ja seit Jahren in Thüringens Wäldern vorangetrieben wird, kann man hier zwischen Saukopf, Teufelswiese und Schnepfengründchen unterhalb des Windsberges nichts erkennen.