18.03.2020

Ich möchte in diesem Frühling die Quellbäche des Schweinabaches erkunden.
Dabei ist natürlich auch ein Blick auf die Wälder in den Quellgebieten eine interessante Aufgabe. Denn ein guter Wald ist ein vorzüglicher Trinkwasserfilter und Hochwasserspeicher. Einer von vielen "Wohlfahrtswirkungen" die einen gesunden Wald ausmachen.

Die Quellbäche der Schweina 
TEIL 1 - Luisenquellen

Die Schweina ist ein gut 12 km langer Nebenfluss der Werra im Südwesten des Thüringer Waldes.

Der Bach gibt auch dem Ort seinen Namen - SCHWEINA -  durch welchem er in Richtung Werra fließt.

Es gibt drei bekannte Quellbereiche für die SCHWEINA:
 

  • Der SCHAUMBORN
    am Höllkopf in der Nähe vom Rennsteig ( Auerhahn)

  • Der GOLDBORN
    an der Birkheide - Rennsteig - Große Meilerstätte

  • Die LUISENQUELLEN
    unterhalb der Teufelswiese und Saukopf

Ich bin mir sicher das es noch mehrere kleine Zuflüsschen gibt, die in keiner Karte stehen.

Ein linker Nebenbach der Schweina lässt im Luisental den Luisenthaler Wasserfall entstehen,  mein erstes Ziel

Schaumborn

Goldborn

Luisenquellen

Silbergrund

Das Luisental - ein Kleinod im Landschaftspark Altenstein

Dort, wo der Landschaftspark endet und der Thüringer Wald sich fortsetzt befindet sich der obere Teich für den Zufluss zum Wasserfall.

 

Der Grund für den Bau dieses Teiches ist wahrscheinlich, dass sich Schlamm und andere Teile im Wasser absetzen sollen und nur sauberes Wasser den Weg über den Wasserfall nehmen soll. Natürlich wird auch die Intensität des Wassers damit gelenkt.  Denn hier teilt sich das Wasser der Luisenquellen und links fließt der Bach weiter, während rechts der künstliche Zufluss zum Wasserfall angelegt wurde. 

Bis vor ein paar Jahren war der Übergang vom Landschaftspark zum Thüringer Wald kaum zu bemerken. Sicher war es auch so von den Parkgestaltern gedacht, einen nahtlosen Übergang aus dem Park heraus anzulegen.

Wäre nicht die Absperrkette, würde man es nicht bemerken.

Heute merkt man es sofort, denn nur wenige Meter hinter der Parkgrenze empfangen den Wanderer und Beobachter die Holzpolter des Forstes.

Leider hatte ich an diesem Tag nicht so viel Zeit, bis zu den Quellen vorzudringen. Das werde ich im Teil 2 vom Luisental demnächst nachholen.