MONAT APRIL 2020:

 

09.04.2020

"Gründonnerstags"- Tour

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Bei herrlichem Sonnenschein habe ich heute eine Tour vom Glasbach am Rennsteig über den Glöckner zum Goldborn und dann weiter zwischen Birkenheide und Vogelheide im Quellbereich des Finsterbaches hinunter zum Zusammenfluss von Finsterbach und Schaumborn und dann weiter der Schweina entlang bis zum Schwimmbad am Haselborn ( rund 8,5 Km)

Am wohl bekanntesten Wanderweg Deutschland ist der Forst eifrig dabei, die Bäume zu beseitigen, die durch Windwurf und Käfer erledigt sind. Man erkennt es an den Technikspuren, die Harvester und Forwarder im Wald hinterlassen haben.

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RENNSTEIG
GLASBACH  - GLÖCKNER 

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Fotoimpression - Blick vom Glöckner (Rennsteig - 694 m üNN)

Werratal

Birkenheide - 717 m üNN

Windsberg - 670 m üNN

Glöckner - 702 m üNN

GOLDBORN - FINSTERBACH 

Auf dem Weg vom Goldborn, den man unterhalb der Großen Meilerstätte erkennt, führt mein Weg weiter zum Finsterbach. Der Quellbereich des Finsterbaches liegt zwischen der Birkenheide und der Vogelheide und dem Windsberg.


Ist man vom Rennsteig runter sind die Schäden am Wald wieder deutlicher.

Ich bin auch der Meinung, dass der Forst es nicht schafft, dass Käferproblem in den nächsten Jahren zu lösen. Schon gar nicht wenn man dass gesamte Restholz im Wald liegen lässt. Damit wird der Borkenkäfer ja regelrecht eingeladen, sich für das nächste Jahr großzügig zu vermehren.

Jeder Obstgärtner weiß, das man befallenes Holz aus seinem Garten so schnell wie möglich entsorgen muss.

Das soll für den Wald nicht gelten?

 

Und die Geschichte mit der Bodenbildung durch das liegengelassene Holz, die man uns immer erzählt, kann man auch nur zum Teil nachvollziehen. Rund vier Tonnen (Trockengewicht) an Laub, Ästen, Knospenschuppen, Früchten fallen JE HEKTAR JÄHRLICH im Buchenwald zu Boden. Im Nadelwald ist es sicher weniger aber auch hier liegt eigentlich genügend Material für die Bodenlebewesen.

Totholzreiche Wälder gelten schon als artenreicher, allerdings kann frisches Totholz aus Schadereignissen der Auslöser für Borkenkäfermassenvermehrungen sein. Bei anhaltender Trockenheit steigt durch höhere Mengen an brennbarem Material die Waldbrandgefahr. Umstürzende Totholzbäume und herabfallende Äste sind eine Gefahrenquelle bei der Waldarbeit und für Erholungssuchende. ( siehe waldwissen.net)

Paracelsus hat es auch schon gewusst:
DIE DOSIS MACHT DAS GIFT!!

Vogelheide im Quellbereich des Finsterbaches (609 m üNN):

Die Käferbäume, die ich hier fotografiert haben gehören zu einem "Experiment" der Thüringer Landesforstverwaltung

 
NATURWALDPARZELLE (seit  2001)

 

Dieses Gebiet im Schweinaer Grund umfasst 111 Hektar, also über die Hälfte des gesamten Schweinaer Grundes und wie man hört, soll das Gebiet noch erweitert werden.

 

Naturwaldparzellen (NWP) sind Wälder ohne aktive menschliche Beeinflussung. In ihnen unterbleibt jede Entnahme von Biomasse, insbesondere die Holznutzung. Der Mensch übernimmt lediglich die Rolle des Beobachters.

Zweck der NWP ist es, die unbeeinflusste und spontane Entwicklung von Wäldern hin zu natürlichen Waldvegetationen dauerhaft zu gewährleisten.

 


Rechtsgrundlage für die Ausweisung von NWP ist der §9 im Thüringer Waldgesetz (ThürWaldG). 

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Interessant sind die Aufgaben von Naturwaldparzellen:
 

  • ERHALTUNG VON NATÜRLICHEN WÄLDERN bzw. DIE GEWÄHRLEISTUNG DEREN ENTWICKLUNG

  • BEOBACHTUNG UND UNTERSUCHUNG VON NATÜRLICHEN WÄLDERN

    • Grundlagenforschung zu den Lebensgemeinschaften und zur Dynamik in natürlichen Wäldern

    • Untersuchung von waldbaulichen Fragestellungen

    • Langfristige Nutzung als Referenzflächen für die Waldbaupraxislehre, zur Beurteilung der Naturnähe oder zur Ermittlung des Grades der Beeinträchtigung in der übrigen genutzten Landschaft

  • FÖRDERUNG DER UMWELTBILDUNG UND DER WALDPÄDAGOGIK

Im letzten Punkt "FÖRDERUNG DER UMWELTBILDUNG ..." soll dazu ein Angebot von Führungen, Exkursionen in NWP zur Thematik "Urwald/Wildnis angeboten werden sowie die Unterhaltung von geeigneten Wegen für Besucher und die Bereitstellung von Infotafeln etc.

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"Naturwaldparzelle" 2020

Für mich und jeden Naturfreund wird es sehr interessant zu sehen, wie sich dieses Gebiet im Schweinaer Grund weiterentwickelt. Sicher muss man kein Forstwissenschaftler sein um festzustellen, dass sich hier, nachdem sich die Fichte verabschiedet hat, ein Buchenbestand aufbaut. Jeder der lange genug durch die Wälder gestreift ist und sich achtsam umgeschaut hat weiß, wie dominant die Buche ist und wenn man sich den Bereich der NWP am Arnsbacher Kreuz schon mal genauer angeschaut hat, kann man die Entwicklung in diese Richtung schon gut erkennen. Buchenwildnis soweit das Auge reicht. Es wird sich zeigen, ob es noch andere Baumarten schaffen.

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"Naturwaldparzelle" 2020

Studie über Buchdrucker und Kupferstecher aus NRW

Bei der am 23. August 2018 durchgeführten Momentaufnahme zur Überprüfung unterschiedlicher Entwicklungsstadien von Buchdrucker und Kupferstecher in fünf Regionalforstämtern (NRW) waren pro Stamm für Buchdrucker durchschnittlich ca. 1.600 Altkäfer, 29.000 Larven, 4.000 Puppen und in einem Fall sogar zusätzlich 471 frisch angelegte Muttergänge zu finden. Bei vorsichtiger Schätzung der möglichen Nachkommenschaft – drei Generationen und Geschwisterbruten – eines Borkenkäferweibchens von 100.000 Tieren pro Jahr, würde sich in 2019 anhand dieser Zahlen und einem Geschlechterverhältnis von 50% ♀ : 50 % ♂ aus einem Baum eine potenzielle Nachkommenschaft von ca. 1 Mrd. 500 Mio. Käfer ergeben. (waldwissen.net)

  ein liegengelassener Baum = 1Mrd. 500 Mio. KÄFER !!!  

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FINSTERBACH - SCHWEINA - HASELBORN 

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Am Ende des Tales ist unspektakulär der Zusammenfluß von SCHAUMBORN und FINSTERBACH auf einer Höhe von 490 m üNN. Jetzt fließt der Bach durch den Schweinaer Grund um sich dann noch mit dem GOLDBORN zu vereinigen was dann letztendlich den SCHWEINABACH ergibt, der in Barchfeld in die Werra fließt.

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SCHAUMBORN

FINSTERBACH

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FAZIT:

Man freut sich auf den Frühling, auf warme Tage und das Osterfest.

Das Leid der Wälder wird kaum gesehen. Ein leidender Wald verursacht keinen Leidensdruck unter der Bevölkerung.

Auch wenn die Förster, Försterinnen und Waldarbeiter noch so große Anstrengungen unternehmen, sie werden den Wettlauf erst einmal verlieren.

 

Das "Grüne Herz Deutschlands"
hängt am Tropf !!

 

Ein frohes Osterfest!! 

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16.04.2020

Vom Schaumborn in den Schweinaer Grund

Wieder habe ich meine Tour beim Glasbach am Rennsteig begonnen und vorbei an Glöckner und Goldborn hinüber zum Schaumborn gewandert.
Es ist die nordöstlichste Quelle des Schweinabaches.

Als Naturfotograf und achtsamer Wanderer durch unsere Wälder ist man immer wieder fasziniert, wenn man vom richtigen Standpunkt aus die Schönheit der Natur ins rechte Bild setzen kann.

Was nur ein Schritt ausmachen kann in der Fotografie sieht man am Sonnenlicht der beiden Bilder. 


Das sollte man auch immer wieder genießen!!

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Von Forstseite ist man dabei, den Rennsteig aber auch andere Forstwege wieder herzurichten. 

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Am Forstort "Vogelheide" hat Gottlob König ab 1750  dieses ehemals waldlose Gebiet aufgeforstet.
Heute ist die Fläche auch wieder durch Sturm und vor allem durch den Käfer eine offene Landschaft. Nach dem Freiräumen des Waldstückes wurde hier sofort wieder nachgepflanzt.

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AM SCHAUMBORN - 641 m üNN

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Nur wenige Schritte vom Rennsteig entfernt ist man dann an der gefassten Quelle des SCHAUMBORN.

 

Da das Gebiet um die Quelle ziemlich feucht und morastig ist kann man die Spuren der Großgeräte, die zum Einsatz kamen um das Käferholz zu beseitigen, noch lange erkennen.

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Aus der Vogelperspektive erhält man einen guten Überblick über die Berge der Umgebung

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Das Thema "Naturwald - Parzelle " habe ich schon am 09.04. 2020 besprochen. Trotzdem ist es für jeden Naturfreund und Waldbeobachter interessant, wie es zur Zeit in diesem "Naturwald" aussieht!

Foto-Impressionen aus der "NaturWaldParzelle" an der Vogelheide

NaturwaldParzelle an der Vogelheide
NaturwaldParzelle an der Vogelheide

NaturwaldParzelle an der Vogelheide
NaturwaldParzelle an der Vogelheide

NaturwaldParzelle an der Vogelheide
NaturwaldParzelle an der Vogelheide

NaturwaldParzelle an der Vogelheide
NaturwaldParzelle an der Vogelheide

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PARZELLE vom lateinischen Particula "Teilchen"  

Mit dem Namen PARZELLE will man uns verständlich machen, dass es nur wenig Wald ist, der hier aufgegeben wird - ein kleines "Teilchen" vom Wald. Man denkt bei Parzelle  sofort an einen Schrebergarten!

Die NaturWaldParzelle im Schweinaer Grund hat eine  Größe von 111 Hektar, welche noch erweitert wurde!!


das sind mehr als 111 Fußballfelder vom Schweinaer Grund über kleinen Arnsberg bis zur Vogelheide!!

Wer ACHTSAM ist bemerkt, dass man uns mit bestimmten Worten beeinflussen will.
Ein ähnliches Beispiel ist auch der "NATURPARK" Thüringer Wald, also eine parkähnliche Landschaft?
Oder das Wort "WINDPARK", wo man uns eine Großindustrieanlage schmackhaft als PARK verkaufen will.

Wer mit Worten manipuliert der will uns betrügen!!

Am unteren Bereich des Höllkopfes ist der Forst dabei, die Käferbäume zu entfernen. Was nachwächst kann man schon erkennen - es ist die Rotbuche, die dann dieses Gebiet sowie auch den Bereich der NWP dominiert.

Und wer die Buche kennt weiß, wenn hier nicht gut eingegriffen wird, entsteht wieder eine Monokultur.  Aber die zuständigen Förster(innen), da bin ich mir sicher, werden ihre Arbeit gut machen. 

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FAZIT:

Wälder sind „Visitenkarten einer Branche, die für sich in Anspruch nimmt, schon ziemliche lange Wirtschaft, Ökologie und Soziales unter einen Hut zu bekommen.


 Hagen Dargel Vorsitzender des Thüringer Forstvereins e.V.  zitiert Ulrich Schraml
 
gefunden im Jahresbericht des Thüringer Forstvereins vom 28. September 2018 im Wappensaal Romantik Hotel auf der Wartburg, Eisenach

 
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22.04.2020

Beobachtungen rund um die BIRKENHEIDE

Es wird schon zur Gewohnheit - 7:00 Uhr am Glasbach! 
Erst einmal geht es den Rennsteig entlang bis kurz vor dem Auerhahn vorbei an Glöckner und Meilerstätte.

Der  Forstort "Vogelheide" bleibt rechts liegen. Man hat dort nach der "Ernte" wieder begonnen, Douglasie und Lärche zu pflanzen.

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Es wirkt auch hier alles sehr trocken. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und den Boden an einer Stelle  so etwa 10 cm abgetragen. ich war ziemlich überrascht, als der Boden darunter doch recht feucht ist.

Aber auch hier geht das Drama mit dem Käfer weiter.

Ich bin mir nicht ganz sicher ob die Käferbäume in Bild unten schon zur NWP gehören. Dann dürfen sie natürlich stehenbleiben und weiter für Nachschub von Baumschädlingen sorgen.
Eine merkwürdige Forstpolitik.
Aber für die Wissenschaft ist kein Opfer zu groß! 

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etwa 10 cm

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Noch ein Blick von oben auf Vogelheide und Höllkopf.
Die Käferbäume im Bild gehören wahrscheinlich zur NWP. Ich bin gespannt wie das in 2-3 Jahren von der gleichen Stelle aussieht!!

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Vogelheide
Höllkopf
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Hinter diesem Gebiet führt mein Weg weiter zur Birkenheide. Das Revier ist neu für mich und auch die Wege gehe ich heute das erste Mal.

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Und ich war begeistert über den ersten Eindruck. So richtig schöner Wald mit starken Fichten und auch Unterwuchs. Und auch Möglichkeiten aus dem Wald heraus bis ins Werratal zu schauen war möglich. Hier gefällt´s mir!! 

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Ich näherte mich dem Kammbereich der Birkenheide.

An einer alten Windwurfstelle hatte man vor Jahren im Fichtenwald junge Fichten gepflanzt. Das man sie mit Verbissschutz versehen muss zeigt, dass das Thema Jagd in diesem Revier noch nicht gut gelöst ist, was man auch an den verbissenen Jungfichten gut sehen kann.

 

Sicher schmecken dem Schalenwild die Fichten aus der Baumschule besser als Anflug aus dem eigenen Wald. TROTZDEM!

Der Blick von der Birkenheide (717 m üNN) über das Werratal bis zu den Bergen der Thüringischen Rhön.  

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Dieser Blick ist natürlich atemberaubend. Links und rechts die Berge und dann das Werratal und dahinter die Basaltkuppen der Rhön. Einfach fantastisch.


Aber auch hier auf der Birkenheide wird sich der Wald dramatisch verändern. Der Fichtenbestand baut sich immer weiter ab und ich bin gespannt, ob sich die "geschützten" Jungfichten hier oben doch noch entwickeln werden.
 Auf alle Fälle ein interessantes Beobachtungsfeld für mich auf einem der höchsten Erhebungen am westlichen Thüringer Wald

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Danach ging es, vorbei an dem "kleinen Waldarbeiter"am Goldborn, den nun schon gewohnten Weg rund um den Windsberg hinunter zum Schweinaer Grund.

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FAZIT:

Der Buchenwald im Frühling ist eine Augenweide für jeden Naturfreund.

Hoffen wir das es dem Buchenbestand rund um den Schaumborn, dem Finsterbach und dem Goldborn noch lange gut geht!!

 
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UNTERWEGS  am  Hochrhöner

Ab und zu muss man auch mal was anderes sehen als Käferbäume und vom Harvester zerfahrene Wälder.  Da ist es gut, dass wir zwei Mittelgebirge direkt vor der Nase haben:
Den THÜRINGER WALD mit dem Rennsteig, oder die RHÖN mit dem Hochrhöner.

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Sie sind zwar fast gleich hoch, die beiden Mittelgebirge, aber vom ganz unterschiedlichem Charakter.
Auf der einen Seite ein Bruchschollengebirge und hier in der Rhön sind die Berge durch vulkanische Tätigkeit entstanden. Also kein langgestreckter Kammbereich wie im Thüringer Wald sondern viele kleine Vulkanberge.

24.04.2020

Die Neubergshut bei WIESENTHAL

Mein Wandergebiet heute am Nachmittag ist die Neubergshut, ein durch Schafhut geprägter Kalkmagerrasen. Das heißt, hier findet man noch interessante Orchideenarten (wenn die Zeit da ist). Am Waldrand bietet sich ein herrlicher Blick auf den Ort Wiesenthal sowie die Basaltkegel der Stoffelskuppe, des Horns und hinüber zum Pleß. Ganz weit im Hintergrund ist der Thüringer Wald zu erkennen.

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Wiesenthal
Neubergshut
Horn
Stoffelskuppe
Pleß
Thüringer Wald

Es gibt eigentlich keine schönste Jahreszeit - aber der Frühling ist die beste!!

Vor allem dann,  wenn das frische Grün im Land BUCHONIA erscheint und die Frühblüher sich zeigen.

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Die Schlüsselblumen und die Veilchen stehen in großen Mengen neben den Hutwiesen. Der Weißdorn beginnt gerade erst seine Blüten zu zeigen und das "Große Windröschen" macht seinem namen alle Ehre.

Und trotzdem gibt es Frühblüher, die ihre Pracht schon hinter sich haben wie die Kuhschelle im Bild rechts und der Huflattich im Bild darunter, die aber auch in der Früchtchenreife noch wunderbar filigran aussehen.

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Man nennt die Rhön ja auch das Land der "OFFENEN FERNEN, manche sagen auch das Land der "WEITEN FERNEN" - beiden stimmt!! Immer wieder muss man stehen bleiben und die Aussicht genießen. Es ist ein wunderschönes Gebiet für den Naturfreund und Wanderer.

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Ach ja und dann hab ich sie doch schon entdeckt, die ersten Orchideen in der Thüringischen Rhön:

KNABENKRAUT

Ist es nun ein stattliches oder breitblättriges Knabenkraut, da bin ich mir nicht sicher. erst wenn die Blüten voll aufgeblüht sind kann es man es besser bestimmen.

Trotzdem habe ich mich gefreut, dass ich die ersten Orchideen auf der Neubergshut finden konnte.


Sicher werde ich in der nächsten Zeit öfters hier nachschauen, denn es gibt noch sehr viele Pflanzenarten auf diesem herrlichen Fleckchen Heimaterde!!

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