MONAT DEZEMBER 2019

 

UNTERWEGS ...

am 

04.12. 2019

Wenn sich am Kamm des Thüringer Waldes der erste Frost einstellt, und die Spitzen der Bäume vom Rauhreif "gezuckert" werden, dann muss man als Fotograf und Waldbeobachter unterwegs sein!

Heute wollte ich endlich mal wieder zum Goldborn wandern.

 

Der Goldborn und der Schaumborn sind zwei der Quellbäche der SCHWEINA, die direkt an meinem Haus vorbeifließt und in die Werra mündet und hier oben am Rennsteig entspringen. Über den Schaumborn habe ich schon geschrieben ( siehe hier).

Natürlich kenne ich durch meine früheren Wanderungen mit meinem Wanderfreund Wolfgang diese Gebiete, aber das liegt schon mehrere Jahrzehnte zurück.

Und so wird es Zeit, die Gebiete wieder mal zu erkunden und fotografisch zu dokumentieren.

Der GOLDBORN

Wenn man sich vom Glasbach aus dem Glöckner nähert, erkennt man drei markante Bergrücken hier am westlichen Thüringer Wald. 

Der WINDSBERG (670 üNN), der ARNSBERG (646 üNN) und die BIRKENHEIDE (718 üNN).

Und genau an der Birkenheide entspringt der Goldborn.

Das Gebiet rund um den Glöckner und auch hier am Goldborn gehört geologisch zum "RUHLAER GRANIT" (etwa 300 Mill. Jahre alt)

Auch das altbekannte Thema Wildverbiss und Schälschäden kann man als achtsamer Beobachter immer wieder erkennen. Wenn die Forstleute im Fichtenwald die jungen Fichten mit Schutzkappen versehen müssen, dann sagt das alles. Die ersten jungen Lärchen am Wanderweg hat´s schon erwischt. UND DER WINTER HAT ERST BEGONNEN.

Aber heute möchte ich mich der schönen, der fotografischen Seite des Rennsteigs widmen. 

Schauen Sie sich in aller Ruhe die Fotografien an, denn
"Wir haben verlernt, die Augen auf etwas ruhen zu lassen, deshalb sehen wir so wenig"

Bleiben Sie ACHTSAM

 

UNTERWEGS ...

am 

Breitunger Rennweg

18.12. 2019

Der Breitunger Rennsteig ist ein 16 Kilometer langer Wanderweg in Thüringen.

Er ist ein Zweigweg des Rennsteiges und verbindet den Thüringer Wald mit dem Ort Breitungen/Werra am Ufer der Werra.

Der Breitunger Rennsteig wird auch als Ur- oder Brücknerscher Rennsteig bezeichnet. Hiermit wird an den Meininger Landeskundler Georg Brückner (1800–1881) erinnert, der ihn wegen seiner Grenzlage und Bestimmung als Fortsetzung des Rennsteigs betrachtete. (WIKIPEDIA)

Ich war heute unterwegs, um wieder einmal den QUESTENSTEIN zu besuchen. Dieser Aussichtspunkt liegt etwas abseits des Wanderweges der nach Breitungen führt. Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich diesen Weg gelaufen bin.

UND ICH WAR SCHOCKIERT!!
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Wald entlang des Breitunger Rennsteig schon lange keinen Förster mehr gesehen hat. Die Fichten, die kreuz und quer im Wald liegen, stammen zum großen Teil noch von den Sturmschäden, die schon viele Monate zurückliegen.

Das "gefundene Fressen" für den Borkenkäfer

Und direkt neben dem Wanderweg lagen dann auch noch die Reste vom ehemaligen Zaun. Kein gutes Zeugnis für einen Förster

Dafür hat es das Schalenwild hier gut, wie man an den vielen Schälschäden direkt am Questenstein sehen kann. Was danach aus den Fichten wird, muss man nicht kommentieren, man muss nur richtig schauen und achtsam sein!!

Direkt neben dem QUESTENSTEIN führt ein breiterer Weg zum KRÄTZERSRASEN. Hier hat dann auch der Harvester seine Arbeit verrichtet.

So ein Harvester ist schon ein tolles Gerät, nur das AUFASTEN von Buchen beherrscht er doch noch nicht so richtig.

Da ist noch etwas Forschung und Entwicklung notwendig!!

Natürlich habe ich dann auch noch den Blick vom Questenstein ins Werratal genießen können.

Bleiben Sie ACHTSAM -
auch 2020!!