CHRONOLOGIE

der anhand meiner Fotos vorliegenden Ereignisse in den Wäldern von HEIDE und HEIMATSGRUND ab März 2017
 

In loser Folge werde ich auf dieser Seite meine Fotodokumentation von der Heide und dem Heimatsgrund aufarbeiten und ihnen präsentieren. Dazu werden auch Aussagen von Behörden, Presse und Naturfreunden Gehör finden.

Zu beachten ist, dass ich mit der genaueren, achtsameren Beobachtung unserer Wälder erst 2016 begonnen habe, nicht zuletzt auch durch die Hilfe von meinem Naturfreund vom Pleßgarten, Roland Unkart, der mich in die Geheimnisse des "genauen Hinschauens" in unser Waldsystem einführte. Dafür möchte ich ihm auch auf diesem Wege danken.

 
14.März 2017
 
Einige Tage vor dem 14.März 2017 informierte mich ein Bekannter darüber, dass im Heidewald kein Durchkommen mehr sei durch umgestürzte Bäume. Dieses Bereich des Waldes ( Flurstück 4005) ist in Privatbesitz, grenzt aber direkt an den Gemeindewald. Ich besuchte den Wald und machte meine ersten Fotos von den umgestürzten Bäumen und vom angrenzenden Waldgeschehen. Zusammen mit einem Text und den Fotos schickte ich eine Leseranfrage an unsere Zeitung.
Dazu erschien dann auch der nebenstehende Artikel mit Foto in der STZ am 20.03.2017.

Im Zeitungsartikel erscheint dann auch der Satz vom Forstamtsleiter des Forstamtes Bad Salzungen
ZITAT:

Jörn Uth betonte ausdrücklich, dass er sich viele solcher "aufmerksamer Waldbesucher" wie Jürgen Weidner wünsche.
ZITAT ENDE

Diesen Wunsch des Forstamtsleiters erfüllen wir ihm seit dieser Zeit natürlich recht gerne!!

Interessant in diesem Zusammenhang steht eine weitere Aussage in diesem Zeitungsartikel vom Forstamtsleiter

ZITAT:

Aktuell haben wir dazu  noch etwas Luft ( gemeint ist die Aufbereitung des Holzes), da derzeit keine Gefahr besteht, dass Schädlinge in das Holz eindringen, sagte der Forstamtsleiter.

ZITAT ENDE

Damals (2017) war damit dieses Thema auch für mich erledigt, zumal der Forst dann auch das Holz vom Waldweg beseitigt hat.

Bei der Erstellung dieser Webseite heute (2021) habe ich mir die Fotos von damals noch mal genauer angeschaut. Obgleich ich einfach nur mal so  in den Wald fotografierte, ergeben sich zur heutigen Zeit interessante Ansätze und Schlussfolgerungen für das weitere Waldgeschehen in diesem Wald.

Schauen wir uns einige Ausschnitte mal genauer an (für größere Bilddarstellung einfach anklicken):

Die mit einem roten Pfeil gekennzeichneten Bäume zeigten typische Merkmale von Käferbefall. Der austretende Harzfluss zeigt den Befall von Käfern an. Es war also schon ein mehr oder weniger starker Käferbefall zu sehen. Wenn man so will war 2017 hier schon der Bestand gefährdet oder befallen. Schauen wir noch mal auf die Aussage des Forstamtsleiters: "Aktuell haben wir dazu  noch etwas Luft, da derzeit keine Gefahr besteht, dass Schädlinge in das Holz eindringen".

Zu erwähnen ist noch, dass die heute immer wieder propagierte Meinung von Dürre, Käfer und Klimawandel unsere Wälder so dezimieren, zu der damaligen Zeit noch nicht so sehr gegriffen hat, da ja 2017 ab Herbst über den Winter hinweg übermäßig viel Regen gefallen war, dass der Forst sogar seine Holzernte einstellen musste, da es zu Nass war.
(STZ vom 28.12.2017 - Lokalteil) 
ZITAT Forstamtsleiter Bad Salzungen:

Die Dauerniederschläge der vergangenen Wochen und Monate machen dem Forst zunehmend zu schaffen. Das nasskalte Wetter der letzten vier bis sechs Wochen habe dazu geführt, dass der Waldboden wassergesättigt ist.
ZITAT ENDE
 

Heute erinnert dieses einstmals geschlossene Waldstück eher an eine Savannenlandschaft als an einen deutschen Wald. Und wissen Sie was das Schlimme ist, man gewöhnt sich schon fast an den Anblick der verschwundenen Wälder hier bei uns am westlichen Thüringer Wald.

MÄRZ 2020
MÄRZ 2020
 
23. September 2017
 
Da ich hin und wieder sowohl die Heide als auch den Heimatsgrund besuche und immer mal ein Foto mache, ist es sicher für jeden Waldfreund interessant, mal zu schauen wie sah der Wald damals und heute aus. Denn ich habe es schon erklärt, der Mensch gewöhnt sich sehr schnell an die jeweilige neue Situation.

23. September 2017

16. Januar 2021

Sicher werden sie es kaum glauben, dass diese beiden Fotos von fast der gleichen Stelle fotografiert sind. Was man erkennt sind die Lärchen, die sich in den Jahren sehr gut entwickelt haben. Einige Kiefern, ein paar Lärchen und an Fichte etwas Anflug, dass ist der Rest von Nadelbäumen in einem Teilgebiet des Heimatsgrundes.

16. Januar 2021

16. Januar 2021

Die Fichte liegt nun am Wegrand zum Abtransport bereit. Für uns als Waldbeobachter wird es jetzt sehr interessant sein zu sehen, was der Waldbesitzer (die Gemeinde) nun für Vorschläge vom Forst bekommt, damit sich hier wieder ein Wald entwickelt.

Wir werden achtsam BEOBACHTEN, FOTOGRAFIEREN und DOKUMENTIEREN, wie die Gemeinde mit dem ThüringenForst sein propagiertes "WALDBAULICHES LEITBILD", den NATURNAHEN DAUERWALD hier am Heimatsgrund und auf der Heide in die Tat umsetzen wird.

Aber wir werden uns auch selbst aktiv bei der Neugestaltung des Heimatsgrundes beteiligen. Neben unseren anderen Aktivitäten über die ich schon berichtet habe, wird der Heimatsgrund ein gutes Beispiel werden, wie aus der "VERSCHLUSSSACHE WALD" immer mehr eine ÖFFENTLICHKEITSSACHE wird.
Dazu brauchen wir jede Hand, die bei der Umgestaltung des Gemeindewaldes zu einem naturnahen BÜRGERWALD mithilft.