Wir gedenken:

HEINRICH COTTA
25. Oktober 2019 - 175. Todestag 

Heinrich Cotta ist der Begründer der modernen, nachhaltigen Forstwirtschaft und Forstwissenschaft und leistete den Übergang von der „Holzzucht“ zum „Waldbau“ als einer ganzheitlichen „Wissenschaft und Kunst zugleich“. Cotta prägte den Begriff „Waldbau“ überhaupt erst, vor allem durch sein berühmtestes Buch "Anweisung zum Waldbau" (1817).

Nur etwa 16 Km Luftlinie liegen zwischen meinem Wohnort und dem Geburtsort von Heinrich Cotta 

1763 im Forsthaus auf der "Kleinen Zillbach", ein zum Herzogtum Sachsen-Weimar gehörendes Waldstück bei Schwarzbach wurde Heinrich Cotta geboren. Hinter dem Forsthaus liegt auch noch der dazugehörende Friedhof der "Kleinen Zillbach".

Von 1793-95 baute er die erste forstbotanische Anlage (das sogenannte COTTA-Wäldchen) siehe hier - mit über 400 Baumsorten in Zillbach auf.

 

Bis 1810 hat er in Zillbach -Bild rechts -(liegt ein paar Kilometer von dem Forsthaus Kleine Zillbach" entfernt) gewirkt.

1811 nahm Cotta ein Angebot des sächsischen Königs an und siedelte mit Familie nach Tharandt bei Dresden um.

 

Er wirkte dort bis 1844 als königlich-sächsischer Forstrat. Aus der dortigen Forstlehranstalt ging die Forstwissenschaftliche Sektion der Technischen Universität Dresden hervor.

​Heinrich Cotta verstarb im Alter von 80 Jahren am 25. Oktober 1844 vor 175 Jahren in Tharandt.