Wie versprochen werde ich die weitere Entwicklung der Pflanzung am Aschenberg und Storchsberg  dokumentieren

09. Juni 2019

Pflanzung Storchsberg

Die vom RAPTOR gemulchte Fläche am Storchsberg beginnt wieder grün zu werden. Auch die Pflänzchen (Weißtanne), die man von außen erkennen kann, stehen gut da.

Mich interessierte natürlich auch, wie die von uns gepflanzten Wildkirschen sich entwickelt haben. Und auch da kann man den Daumen nach oben zeigen.
Alle Pflänzchen, die wir gepflanzt haben, sind angegangen und stehen gut da.

FAZIT:

Der feuchte und kühle Mai und der regnerische Junibeginn waren für die Pflanzen ganz wichtig.

12. Juni 2019

Pflanzung Aschenberg

Immer wenn ich jetzt hier am Panoramaweg des Aschenberges bei Bad Liebenstein vorbeikomme, hab ich das Gefühl als schaue ich auf einen frisch angelegten WEINBERG. Nichts gegen Weinberge, ihre Gleichmäßigkeit und Symetrie erzeugt so ein gutes Gefühl von Ordnung am Hang.

Am Aschenberg bei Bad Liebenstein haben wir es aber mit einem ZUKUNFTSWALD - in der Forstsprache - einem ARTENREICHEN DAUERMISCHWALD zu tun.

Und auch hier hat der kühle und nasse Mai und auch jetzt Anfang Juni der Regen dafür gesorgt, das sowohl die DOUGLASIEN wie auch die BUCHEN und ein Teil der EBERESCHEN im Randbereich gut angegangen sind.

Ein Glück für den Forst, das der "von Menschen gemachte Klimawandel" zur Zeit eine Pause einlegt!!!

12. Juni 2019

Noch ein paar Bilder vom übrig gebliebenen Baumbestand am  Panoramaweg.
Wer mit ACHTSAMKEIT den Weg entlang läuft kann noch erahnen, wie es vor dem Windwurf - , also bevor die Fichten und ein Teil der Buchen umgefallen sind - war. Ein beliebter "Erholungsweg" für die Einheimischen und Kurgäste aus Bad Liebenstein

31.Juli 2019

1981 schien das Schicksal des deutschen Waldes besiegelt. Die Angst vor dem Tod der Bäume trieb Zehntausende auf die Straße - und die Grünen gelangten in die Parlamente. Doch das Waldsterben fiel aus.

Trotzdem gab es auch damals gewissenhafte Waldförster in unserer Region, die sich mit diesem Thema in den 1980iger Jahren intensiv auseinandergesetzt haben. Das Ergebnis der Pflanzung mit Baumarten, die den Klimaveränderungen gewachsen sind, kann man im Stillen Tal zwischen Bad Liebenstein und Meimers gut sehen!!

Über einem Monat habe ich das Gebiet um das Stille Tal, den Aschenberg und Storchsberg nicht besucht.

Es ist eben die URLAUBSZEIT und ich lasse ich mir kein schlechtes Gewissen einreden, wenn ich in den Urlaub fahre. 
Goethe hat mal gesagt: " Die beste Bildung findet der GESCHEITE Mensch auf Reisen!!

 

Es ist ein feuchtwarmer ein schwüler Morgen. Mich interessierte heute, wie sich das Waldstück, das in den 1980iger Jahren vom Forstamt Bad Liebenstein gepflanzt wurde, entwickelt hat. Ob es auch unter der Klimaerwärmung leidet, wie andere Regionen im Thüringer Wald.

Das Ergebnis der Pflanzung mit Baumarten, die den Klimaveränderungen gewachsen sind, kann man im Stillen Tal gut sehen !!

Durch Aufnahmen mit der Drohne lässt sich der Waldzustand schneller erfassen, was ja jetzt auch der Forst auf dem Plan hat und sich Drohnen anschaffen will. Als "waldinteressierter Bürger" finde ich, dass  das Waldstück neben den Löschteichen im Stillen Tal gut aussieht. Auch die Douglasien im unteren Bild stehen gut da.

Auch der Laie kann im unteren Bild erkennen, das durch die unterschiedliche Grünfärbung der Bäume verschiedenste Baumarten angepflanzt wurden - eben einen artenreichen Mischwald -  und wenn dann doch mal eine braune Spitze einer Fichte zu erkennen ist, dann ist das noch nicht so schlimm und kann punktuell entfernt werden. 

Über die Arbeit vom Herrn Volker Trauboth (gest. 2015) und seinem Team vom ehemaligen Forstamt von Bad Liebenstein habe ich schon berichtet. Schade das er seine Arbeit nicht mehr selbst sehen kann.

 Ich glaube es ist an der Zeit, dass Bad Liebenstein eine Hinweistafel im Stillen Tal anbringt, die an die vorausschauende Arbeit des ehemaligen Forstamtes Bad Liebenstein mit seinem Mitarbeitern erinnert.

Ich wanderte weiter zur Kuhhalte um nach den im April dieses Jahres gepflanzten Kirschenbäumchen zu schauen.

Am 04. April 2019 wurde eine Pflanzaktion mit dem schönen Titel der STZ: „Wir bringen den Aschenberg zum Blühen“ durchgeführt. (siehe hier)

Heute am 01.August 2019 habe ich die von uns gepflanzten Kirschbäume vom 04. April dieses Jahres wieder besucht. Schon Ende April haben wir die gepflanzten Bäumchen gegossen, da es fast den ganzen Monat nicht geregnet hat.
Zu meinem großen Bedauern musste ich feststellen, dass etwa ein Drittel der Bäumchen trotz Bambusstab jetzt schon vom Rehwild verbissen waren.


Wie es um die anderen gepflanzten Kirschbäumchen außerhalb des Wildverbissgatters steht werde ich mir demnächst anschauen und fotografisch dokumentieren.

 

 

12. AUGUST 2019

Wenn man achtsam durch den Aschenberg oder überhaupt durch unsere Wälder geht, also ohne Mountainbikes, ohne Musik auf dem Ohr, sondern ganz bewusst sich den Wald intensiv betrachtet, dann wird man feststellen, dass viele Arbeiten der Forstarbeiter für die Katz sind, weil das Gleichgewicht von Wild zum Wald nicht stimmt.

Und genau deshalb habe ich es mir eigentlich schon gedacht, dass auch die anderen Pflanzstätten der Wildkirsche ebenfalls vom Wild verbissen wurden.

Die Fotos gleichen sich, egal ob neben dem Wanderweg nach Meimers oder am Waldrand zur Kuhhalte: Etwa ein Drittel der von den Einwohnern von Bad Liebenstein gepflanzten Kirschbäume am Aschenberg (etwa 450 wurden gepflanzt) sind auch hier verbissen.

Da nützen auch die Bambusstäbe nichts, die ja genau deswegen mit eingebracht wurden.

Und das zu einer Jahreszeit, wo das Rehwild eigentlich noch genug Nahrung findet. Da kann ich mir jetzt schon gut vorstellen, wie es nach dem Winter hier aussieht.

Die verbissenen Stockausschläge der Linde im Bild unten zeigen sehr deutlich, dass das Rehwild hier im Bereich aktiv ist.

 

Da wird es wohl nichts werden mit:
 "DEN ASCHENBERG ZUM BLÜHEN BRINGEN!!

Ach ja und ab und an einen Kontrollgang durch die Pflanzplantage würde auch nichts schaden.

 

Ich habe auf dem kleinen Stück neben der Kuhhalte, also im nicht eingezäumten Bereich, so etwa 15 "Verbisschutzhütchen" den Setzlingen wieder aufgesetzt.

Auch lagen einige der Pflänzchen herausgerissen neben dem Pflanzloch ( Bild unten). 

Das geht nun mal nicht vom Geländewagen aus, da muss man schon mal zu Fuß durch´s Revier.

Denn es wäre doch schade, wenn auch noch die jungen Douglasien oder Tannen den Winter nicht überleben würden!!

Bei den "Kleinigkeiten" fängt ordentlicher Waldumbau an!!